Der am 30. Mai 1999 eröffnete Flughafen Fernbahnhof ist der größte Flughafenbahnhof Deutschlands mit rund 23.000 Reisenden täglich und vier Gleisen an zwei Richtungsbahnsteigen unter dem Bauwerk The Squaire.
Der am 14. März 1972 eröffnete Flughafen Regionalbahnhof ist der zweite Flughafenbahnhof Deutschlands, mit drei Gleisen unter Terminal 1 und täglich über 40.000 Ein-, Aus- und Umsteigenden (2017).
Der Bahnhof Hamburg Flughafen (Airport) wurde am 11. Dezember 2008 mit der 2,6 km langen Flughafen-S-Bahn eröffnet und ist ein zweigleisiger Endbahnhof der Linie S1 der Hamburger S-Bahn.
Der 1843 eröffnete Hannover Hauptbahnhof (heutiges Gebäude 1879) ist mit 12 Bahnsteiggleisen, rund 280.000 Reisenden täglich und 750 Zügen pro Tag ein zentraler Kreuzungsbahnhof und Knoten der S-Bahn Hannover.
Der Bahnhof Jungfernstieg, dessen erster Bahnsteig 1931 mit der „KellJung“-Linie eröffnet wurde, ist ein dreigeschossiger Tunnelbahnhof unter der Binnenalster mit U1, U2, U4 und den City-S-Bahn-Linien S1–S3.
Der am 12. Juni 2004 eröffnete Bahnhof Köln/Bonn Flughafen ist ein 420 m langer Tunnelbahnhof mit vier Gleisen, 18 m unter der Erde, an dem ICE-, S-Bahn- und Regionalzüge den Flughafen Köln/Bonn erschließen.
Der 1915 eröffnete Leipzig Hauptbahnhof ist mit 83.640 m² überbauter Fläche der flächenmäßig größte Kopfbahnhof Europas und verbindet 23 Bahnsteiggleise mit dem S-Bahn-Tunnel (City-Tunnel) unter dem Stadtzentrum.
Der Bahnhof München Marienplatz, 1971 fertiggestellt, kreuzt unter dem Marienplatz die S-Bahn-Stammstrecke mit den Linien U3/U6 und zählt mit Spitzenwerten von rund 24.400 Umsteigern zu den wichtigsten Knoten im MVV.
Der Bahnhof München Flughafen ging am 7. März 1992 in Betrieb und ist als Tunnelbahnhof unter dem Terminal Endstation der S-Bahn-Linien S1 und S8; ein Fernbahnhof ist bislang nicht realisiert.
Der 1902 eröffnete U-Bahnhof Nollendorfplatz ist die einzige Berliner Station, an der alle vier Kleinprofil-Linien U1, U2, U3 und U4 halten, mit einem denkmalgeschützten Hochbahnhof mit wiedererrichteter Kuppel.
Der Nürnberg Hauptbahnhof (erstmals 1844, heutiges Gebäude 1906) ist mit 22 Bahnsteiggleisen der gleisreichste Durchgangsbahnhof Europas, täglich rund 200.000 Reisenden und Knoten von ICE-, U-Bahn- und S-Bahn-Verkehr.
Der am 19. Oktober 1971 eröffnete U-Bahnhof Odeonsplatz ist neben Hauptbahnhof und Sendlinger Tor ein Kreuzungsbahnhof der Münchner Stammstrecken, an dem U3, U4, U5 und U6 zusammentreffen.
Der am 20. September 1980 eröffnete U-Bahnhof Plärrer ist die einzige Station, an der alle drei Nürnberger U-Bahn-Linien U1, U2 und U3 halten, mit rund 55.900 Fahrgästen täglich.
Der 1922 eröffnete Stuttgart Hauptbahnhof ist ein Kopfbahnhof mit 16 Gleisen und rund 300.000 Reisenden täglich; er wird im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgebaut.
Der 1966 in Betrieb genommene Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Funkturm ist mit 35 Bussteigen, rund 55 regelmäßig fahrenden Busunternehmen und etwa sechs Millionen Fahrgästen pro Jahr das wichtigste Berliner Fernbus-Terminal.
Der 2003 eröffnete Zentrale Omnibusbahnhof Hamburg (auch „Bus Port Hamburg“) liegt direkt südöstlich des Hauptbahnhofs und verzeichnet rund 38.800 Abfahrten pro Jahr mit geschätzt drei Millionen Passagieren.
Der am 11. September 2009 eröffnete Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) an der Hackerbrücke ist mit 29 Bussteigen der zentrale Fernbusknoten der Landeshauptstadt und zugleich ein Einkaufszentrum.