Überblick
Die U-Bahn-Linie U1 verläuft in Ost-West-Richtung durch den Berliner Stadtzentrum-West und Kreuzberg. Sie hat 13 Bahnhöfe und eine Länge von 8,8 km. Ihr östlicher Abschnitt zwischen Warschauer Straße und Gleisdreieck gehört zur 1902 eröffneten Stammstrecke der Berliner U-Bahn und ist damit der älteste Teil des Netzes; die Strecke verläuft dort weitgehend oberirdisch auf einem Viadukt, unter anderem über die Oberbaumbrücke. Die Linie wurde am 18. Februar 1902 eröffnet und trägt die Bezeichnung U1 seit 1984.
Betreiber
Betreiber ist die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
Geschichte
Die Linie geht auf die Stammstrecke der Berliner Hochbahngesellschaft zurück, die am 18. Februar 1902 zwischen Stralauer Tor, Potsdamer Platz und Zoologischer Garten eröffnet wurde; der östliche Abschnitt über die Oberbaumbrücke ist damit der älteste Teil des Berliner U-Bahn-Netzes. Der westliche Zweig nach Uhlandstraße wurde am 12. Oktober 1913 eröffnet, der Abschnitt Gleisdreieck–Wittenbergplatz am 24. Oktober 1926. Nach dem Mauerbau endete der Verkehr bis 1995 an der Schlesischen Straße; am 14. Oktober 1995 kehrte die Linie zur Warschauer Straße zurück. Zwischen 1993 und 2004 verkehrte der Abschnitt Uhlandstraße–Warschauer Straße als U15, seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2004 trägt er wieder die Bezeichnung U1.
Bahnhöfe
Bahnhöfe in Betriebsrichtung von West nach Ost:
- Uhlandstraße
- Kurfürstendamm
- Wittenbergplatz
- Nollendorfplatz
- Kurfürstenstraße
- Gleisdreieck
- Möckernbrücke
- Hallesches Tor
- Prinzenstraße
- Kottbusser Tor
- Görlitzer Bahnhof
- Schlesisches Tor
- Warschauer Straße