Überblick
Chongqing-Hotpot ist eine prägende scharf-betäubende Hotpot-Variante aus der Region Sichuan–Chongqing. Die Brühe wird typischerweise mit Rindertalg, Chili, Sichuanpfeffer und weiteren Gewürzen zubereitet. Häufig kommen Kutteln, Aorta, Entendarm und Entenblut auf den Tisch und werden in der kochenden Brühe gegart. [1]
Brühe, unterteilter Topf und Dips
Rindertalg bildet oft die Grundlage; Chili, Sichuanpfeffer und weitere Gewürze sorgen für den málà-Geschmack. Beim traditionellen „Neun-Felder-Topf“ teilen kreuzförmige Trennwände den Topf in Bereiche. So können mehrere Personen Zutaten garen und unterschiedliche Kochzonen nutzen. [1]
Dips basieren häufig auf Sesamöl und können Knoblauch, Frühlingszwiebeln oder Koriander enthalten. Die Mischung variiert nach Region, Restaurant und persönlichem Geschmack; ein einheitliches Rezept gibt es nicht. [1]
Überlieferungen zum Ursprung
Verbreitete Erzählungen verbinden frühe Formen des Chongqing-Hotpots mit den Kais am Jangtse, wo Bootsleute und Arbeiter Rindertalg und Innereien zubereiteten. Andere Erzählungen erwähnen Kuttel-Hotpot oder „Shuibakuai“ in der Qing-Zeit. Es handelt sich um historische Überlieferungen; Entstehung und Datierung sollten vorsichtig dargestellt werden. [1]
Moderne Entwicklung
Chongqing-Hotpot ist zu einer großen Gastronomiebranche gewachsen, mit vielfältigen Brühen, Schärfegraden und Restaurantkonzepten. Einmal verwendbare Brühen und abgestufte Schärfe sind verbreitet; die Küche hat sich in China und international ausgebreitet. [1]